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Psychotherapie

Es gibt immer wieder Zeiten, in denen man es nicht alleine schafft, mit aufkommenden Gefühlen und /oder Lebensumständen klar zu kommen.
Gründe dafür sind vielfältig. Traumatische – oft lang verdrängte- Lebensgeschehnisse aus der Kindheit, belastende Ereignisse ( wie zum Beispiel Beziehungsabbrüche oder schwere Erkrankungen) die einen „aus der Bahn“ werfen oder einfach nur zunehmende Ängste und Sorgen die immer mehr im eigenen Leben zunehmen.
Psychotherapie versteht sich hier als ein Bündnis zwischen Klient/in und mir als Therapeutin, welches durch ein zunehmendes Vertrauensverhältnis ( ich darf sein wie ich bin) getragen wird. Dabei steht nicht meine Methode, sondern die momentane (emotionale) Situation des Gegenübers im Mittelpunkt.
Als Maltherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich eine Arbeitsweise entwickelt, die verschiedene Ansätze miteinander verknüpft und kombiniert. So arbeite ich auf der Grundlage des klientenzentrierten Gesprächsansatzes nach C. Rogers, welcher eine wertschätzende, empathische und kongruente Haltung impliziert.
Das Element Malen ermöglicht es, behutsam Kontakt zu unbewussten / verdrängten Gefühlen und Erlebnissen aufzunehmen und Wünsche und Bedürfnisse zu verdeutlichen.
(Um vom Malen zu profitieren, brauchen Sie nicht malen zu können!)
Das Konzept des „inneren Kindes“ hilft, Zusammenhänge zwischen dem Kind von „gestern“ und dem Erwachsenen von „heute“ herzustellen, sich verletzten Gefühlen behutsam zu nähern und bewusste Entscheidungen im Umgang mit sich selbst zu treffen.
Bausteine aus dem verhaltenstherapeutischen Ansatz und Gespräche helfen zu sortieren, Inneres bewusst zu machen, neue Ziele und Perspektiven zu finden.
Obwohl die Sicht in die Vergangenheit oft wichtig ist, ist das Hier und Heute ein tragendes Element, das es immer zu würdigen und zu stabilisieren gilt.

Meine Erfahrungen in der Psychotherapie liegen unter anderem in der Aufarbeitung von:

Körperliche, emotionale oder sexuelle Gewalterfahrungen haben - oft ein Leben lang - Auswirkungen auf alle Bereiche des Denkens, Fühlens und Handelns. Bei der Aufarbeitung des Traumas fehlen oft Worte dafür, was in der Seele zerbrochen wurde. Der/die Überlebende denkt oft:“ ich bin alleine mit dem was mir passiert ist“ und fühlt sich phasenweise wie gefangen in einem Netz von Gefühlen und Reaktionen die so schwer kontrollierbar scheinen. Durch Gespräche , die Zusammenhänge aufdecken und Imaginationsübungen ( die eine Annäherung an das innere Kind möglich machen ) kann Schritt für Schritt eine Aufarbeitung erfolgen und heilsame Prozesse in Gang kommen.
Auch das therapeutische Malen kann eine wertvolle Hilfe sein, diese Sprachlosigkeit zu durchbrechen. Im individuellen Tempo ist durch das Malen eine behutsame Annäherung an das Erlebte, der Zugang zu den eigenen Gefühlen und dadurch ein Weg der Heilung möglich. Mit der zunehmenden Kontaktaufnahme zu sich selbst und dem Erlebten wird es möglich "leben zu lernen" anstatt zu "überleben".

"Je größer die Angst wird, desto kleiner wird mein Leben."
Je mehr Angst in einem Leben Fuß fasst, desto mehr werden Menschen, Dinge und Situationen gemieden. Die Angstspirale geht fast immer abwärts und schränkt das eigene Leben oft qualvoll ein. Dem Zugrunde liegen oft innere Überzeugungen und Festlegungen , die es zu entlarven gilt um neue Entscheidungen im Umgang mit dem Leben treffen zu können.
Auch das Malen kann helfen ein Ventil zu finden. Aus der Scham heraus zu treten ist oft der erste Schritt sich für das Leben zu entscheiden.


Auf Wunsch verbinde ich meine psychotherapeutische Arbeit mit seelsorgerlichen Aspekten denen der christliche Glaube zu Grunde liegt.

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